
In den Rauhnächten rücken die Toten näher heran. Wieder einmal in der Krausenstraße bei der Großmutter", schreibt Ernst Jünger zum Jahreswechsel 1971/1972 von seinen Träumen in "Siebzig verweht". Als Sekt zum Buch, zum Jahreswechsel und zur Freude für freundliche Geister steht der Zilliken Riesling Sekt Cuvée Prestige 2003 in der Bibliothek.
Mit solch einem Sekt muss das Neue Jahr gut werden! Es handelt sich um einen monothematischen Riesling-Sekt von der Saar, und zwar aus einem Traum-Jahr für diese Region und von einem der renommiertesten Riesling-Weingüter der Welt. Der handgerüttelte Winzersekt gibt schon in der Sektflöte eine wahre Frucht-Duftwolke von sich. Vergessen Sie sogenannte "Sektschalen", die jede hochwertige Komposition garantiert zerstören! Die hohe, traditionelle Sektflöte hilft auch dem Aromenspektrum, sich optimal zu entfalten: Walderdbeere und Stachelbeere sind mit kräftiger Mineralität unterlegt. Der feinperlige Sekt hat eine schmelzende, hintergründige Süße. Eine solche Top-Qualität erzielt auch den Preis eines französischen Champagners.
Derweil schildert Jünger die Begegnung mit seiner längst verstorbenen Großmutter im Traum. Er hat schon öfter von ihr geträumt und merkt an: "Diesmal war die Großmutter frischer; sie sah aus dem Fenster, kam herunter - mir ist entfallen, was wir verhandelten." Ob es wohl auch im Jenseits einen ordentlichen Riesling-Sekt geben mag? Das würde erklären, warum die Großmutter zur Jahreswende so frisch und munter mit dem damals bereits 76 Jahre alten Enkel parliert.
Zilliken Riesling Sekt, Cuvée Prestige 2003. 20 Euro pro Flasche. Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken. Heckingstr. 20, 54439 Saarburg. Tel.: 06581/2456, Fax: 6763.